13. Juli - Spende der Soroptimisten

Der NABU Friedberg ist dabei, eine Blumenwiese anzulegen. Unterstützung erhält der NABU durch die Familie Weisensee, die mit ihren landwirtschaftlichen Geräten den Boden vorbereitet. Das Grundstück umfasst ca. 1.300m² und steht im EIgentum der Kirche. 

Die Sorptimisten aus Bad Nauheim fanden die Idee so gut, dass sie für die Anschaffung des Saatgutes 500€ gespendet haben. Ruth Müller: "Wir bedanken uns für diese großzügige Spende. Wir sind so in der Lage, regionales Saatgut, dass auch hier im Raum gewonnen wird und teurer ist, zu kaufen."

Diese Blumenwiesen sind artenreich und bieten für unsere Insekten wie Bienen, Hummeln und auch Schmetterlingen viel Nahrung - anders als so manche der neuen Pflanzenzüchtungen oder nicht heimischen Pflanzen.

Pressemitteilung  Presseveröffentlichung

24. Juni - Arbeitseinsatz im Garten

Die Aktiven - Harald, Karl-Heinz, Frank, Wolfgang, Ruth und Cornelia
Die Aktiven - Harald, Karl-Heinz, Frank, Wolfgang, Ruth und Cornelia

Zu einem Arbeitseinsatz auf einem Gartengrundstück fanden sich Aktive des NABU Friedberg ein. Dieses Mal standen Mäharbeiten auf dem rund 1.500m² Grundstück an.

Auch mussten einzelne Hecken leicht zurückgeschnitten werden, um Wege und Zugänge teilweise freizulegen. Dabei wurde selbstverständlich darauf geachtet, dass keine Nester oder Bauten in diesem Hecken vorhanden waren.  Auf einem Stück Grabland hatten sich Disteln und Brennnesseln ausgereitet, so dass eine Bepflanzung nicht möglich war. Diese wurden entfernt.

Nach der Arbeit rief Ruth Müller die Aktiven zum gemütlichen Beisammensein mit leckerer Quiche, Wingert-Apfelsaft und selbstgemachten Sirups.

Weitere Bilder in der Bildergalerie.

14.Juni - NABU Friedberg ist auf dem 2. Feierabendmarkt in Friedberg vertreten

Die Stadt Friedberg veranstaltete zum 2.Mal in diesem Jahr einen Feierabendmarkt auf dem Elvis-Presley-Platz. Der NABU Friedberg war mit einem Stand und selbst hergestellten Likören, Sirups und Fruchtaufstrichen sowie einem breit gefächerten Angebot an Informationen vertreten. Wer wollte konnte auch von den leckeren Likören probieren.

Der NABU bot auch der Friedberger Imkervereinigung "Asyl", die neben kostenlosen Tütchen mit Blühsamen auch Honig anbot. Das Angebot am  NABU-Stand rundete das Angebot ab.

Bei herrlichem Sommerwetter, den angebotenen Speisen und Getränken und der tollen Musik wurde der Markt sehr gut besucht und brachte dem NABU neben dem Verkauf vor allem sehr interessante Gespräche. Zur Bildergalerie

9.6. Gewinn bei der Umweltlotterie GENAU - der HR dreht für die Sendung Alle Wetter

Vor einem Jahr hat der NABU Friedberg das Projekt "Gestaltung eines Streuobst-Erlebnispfads" am Dorheimer Wingert bei der Umweltlotterie GENAU  eingereicht. Ende April wurde das Projekt als Wochengewinner ausgewählt. Der inzwischen zugeflossene Lotteriegewinn von 5.000 € wird nun sukzessive in den weiteren Ausbau des Erlebnispfads investiert. Beispielsweise sollen weitere Informationstafeln, sowie zwei weitere Sitzbänke angeschafft werden. Auch der Bau einer Trockenmauer ist geplant.

Für den 9.Juni hatte sich HR-Moderatorin Laura di Salvo angekündigt und drehte mit ihrem Kameramann Maurice einen 3 Minuten-Beitrag für die Sendung alle Wetter. Weitere Bilder finden Sie hier

Jimbala erhält Kirschbaum - auf Vermittlung des NABU Friedberg

Auf Vermittlung des NABU Friedberg erhielt die Kinderfarm Jimbala einen Kirschbaum. Spender war Dirk Antkowiak, der auch bei der Planzung des Baums anwesend war.
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Neue Streuobstwiese für Friedberg

33 hessische und historische Obstbäume – Apfel, Birne, Kirsche, Mirabelle, Zwetschge und Pflaume – haben auf der „Promenaden Streuobstwiese“ ihr Zuhause gefunden.

 

Viele Streuobstwiesen sind verschwunden, da sie für Bauern nicht mehr wirtschaftlich waren. Die neue Fläche zwischen Seewiese und Kaiserstraße in Friedberg bietet künftig den Bienen eine Blühfläche und trägt zum Erhalt alter Sorten bei.

 

Jeder Baum hat einen Paten - einer davon ist der NABU Friedberg, der einen Baum der hessischen Apfelsorte Carpentin beigesteurt und bei der Auswahl der Sorten geholfen hat. Organisiert wurde das Projekt außerdem von Friedberg hat's e.V. und der Stadt Friedberg.

7.5. Vogelstimmen-Wanderung in Dorheim

Am Vortag noch herrlicher Sonnenschein, zur Vogelstimmenwanderung war es dann regnerisch und kalt. Die 15 Teilnehmer befürchteten schon, dass sich kaum Vögel zeigen oder vernehmern würden. Doch die Wanderung war trotz der ungünstigen Vorzeichen interessant. 33 Vogelarten, darunter auch einen Kuckuck sowie den Pirol. Auch alle vier Grasmückenarten ließen ihr Liedchen erklingen. Und schließlich wurden durch die kleine Gruppe auch 2 Rebhühner aufgeschreckt, die dann davon flogen. Daneben gab es eine ganze Reihe von Rehen und auch 3 Feldhasen zu sehen. Nach der Wanderung, die allen Teilnehmern großen Spaß machte, auch durch die lebhaften Erklärungen des Referenten Henning Stahl, ging es dann zum gemeinsamen Frühstück zur Familie Müller. Ruth Müller hatte einen Frühstückstisch bereitgestellt, der keine Wünsche übrig ließ. 
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6.5. Botanische Wanderung in Ossenheim

Am 6. Mai veranstaltete der Kultur- und Traditions Verein Ossenheim (KuTV) seine Botanische Wanderung im Ossenheimer Wäldchen.  Der NABU Friedberg unterstütze dabei.

Bei schönem Frühlingswetter stellte Stefan Nawrath Pflanzen des Walds vor. Nach etwa 2 stündiger Wanderung gab es dann ein gemütliches Beisammensein am Ossenheimer Rastplatz mit Grillwürstchen, Schmalzbroten und Getränken. Der NABU Friedberg steuerte wieder eine größe Auswahl von selbst gemachten Likören bei.
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30.4. Auszeichnung "Lebensraum Kirchturm" für Ossenheimer Kirchgemeinde

Seit Jahren wohnen Schleiereulen, eine bedrohte Vogelart, die Kirche in Ossenheim. Gerade für diese Spezies sind durch unsere moderne Bauweise und Lebensweise durch Wegfall von Scheunen und Ställen kaum noch Nistplätze vorhanden. 

Die vom NABU initierte und von der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau unterstützte Aktion "Lebensraum Kirchturm" bietet die Möglichkeit, Kirchengemeinden mit einer Plakette und einer Urkunde auszuzeichnen.

Die Kirchengemeinde hat sich offen gezeigt für die Aktion und wurde jetzt als erste Friedberger Kirchengemeinde im Rahmen der Aktion ausgezeichnet. Ruth Müller und Dr. Stefan Nawrath vom NABU Friedberg überreichten die Auszeichnung an Frau Dr. Bechstein-Walther vom Kirchenvorstand und Pfarrer Christian Brost. 

Mehr Informationen zur Aktion und zur Auflistung der bisher ausgezeichneten Kirchengemeinden finden Sie hier

23.4. Abendspaziergang über den Wingert

Gemeinsam mit den Referenten Gerd Bauschmann, Weidewelt e.V., und Ernst Ruppel, Imkerverein Friedberg und Umgebung, machte sich eine Gruppe von nahezu 30 Gästen auf den Weg über den Wingert bei Dorheim. Von Gerd Bauschmann erfuhren sie vieles über die Historie des Wingert und die hier - noch erhaltenen - Streuobstwiesen.  Ein wichtiges Thema waren die Vorteile der Beweidung gegenüber dem einfachen Mähen der Grünflächen. Insbesondere auf den beweideten Flächen stellt sich nach und nach eine besondere Vegetation ein - die sog. Glatthafer-Salbei-Wiesen. Sofern beim Mähen bestimmte Faktoren beachtet werden - zweimaliges Mähen und Abtransport des Mahdgutes - ist das für die Entwicklung eines artenreichen Grünlandes auch in Ordnung.

Nach dem Rundgang mit der Vorstellung der inzwischen neun Schautafeln am Wingert informierte Ernst Ruppel über das Leben der Bienen. Höhepunkt war sicher, als er einen der Bienenstlcke öffnete und die Teilnehmer erlebten, wie warm es im Bienenstock selbst bei kalter Witterung ist. Ruppel bemängelte, wie wenige Blühflächen heute noch existieren. Die Bienen benötigen aber Nektar und den bieten vor allem heimische Pflanzen. 

Abschließend empfingen Stefanie Müller, Waltraud Schäfer und Simone Bauschmann die Gäste mit einem Imbiss und heißem "NABU-Apfelsaft" sowie heißem Apfelwein, gestiftet von der Familie Veith.

Mehr dazu im Pressecenter und in der Bildergalerie

22.4. Angehende NABU-Naturführer in Dorheim

Seit einigen Jahren bildet die Umweltwerkstatt Wetterau NABU-Naturführer aus. Dieses Jahr stand das Thema Streuobst am Beispiel des Wingert bei Dorheim auf dem Programm. Der NABU Friedberg bot den 30 Teilnehmern des Kurses nach einer kleinen Erholungspause mit heißem Apfelsaft vom Dorheimer Wingert einen Einblick in ein weitgehend naturbelassenes Streuobstareal. Ruth Müller, NABU Friedberg, informierte dabei über den WIngert und die Aktivitäten des NABU Friedberg. So gibt es hier einen kleinen Wildobst-Informationspfad sowie einen Streuobst-Erlebnispfad mit einer Reihe von Schautafeln. Mirko Franz, NABU Bad Nauheim hatte es übernommen, Die Herkunft des heutigen Streuobstanbaus und seine Bedeutung für die Artenvielfalt darzustellen.

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März / April - NABU-Aktive stellen neue Bank und neue Schautafeln am Wingert auf

Der Streuobst-Erlebnisweg auf dem Wingert bei Dorheim wurde jetzt um eine weitere Sitzbank sowie weitere Schautafeln ergänzt. Die Aktiven Karl-Heinz Schäfer, Christian Zöll und Axel Müller haben die neue Sitzbank mit Blick auf das Wettertal zwischen Schwalheim und Rödgen aufgestellt. Auch der wieder besetzte Storchenhorst auf der Schegwiese, in dem zur Zeit (April) das Brutgeschäft läuft, liegt genau in Blickrichtung.

In der Woche nach Ostern wurden darüber hinaus noch neue Schautafeln am Rundweg aufgestellt. Die Inhalte einer Tafel greifen das Thema "Beweidung" auf, die Inhalte wurden vom Verein Weidewelt e.V. geliefert. Geplante Themen für die zweite neue Tafel sollen bei uns lebende Wildtiere wie Rebhuhn Feldhase sein. Die Inhalte werden aktuell in Zusammenarbeit mit der örtlichen Jagdpächterin erarbeitet.

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Anlage von Blumenwiesen in Ossenheim und Dorheim

Gleich an zwei Orten legen die NABU-Aktiven Blumenwiesen an. In Ossenheim entsteht auf einer städtischen Fläche hinter einer Bushaltestelle eine etwa 100m² große Blumenwiese. Diese ist inzwischen auch eingesät mit regionalem Saatgut.

Auf einem angepachteten ehemaligen Ackerstück in Dorheim am Rand der Umgehungsstraße wurden die Arbeiten auf dem rund 1.200m² großen Grundstück begonnen. Im Vordergrund steht hier zunächst einmal die Bodenvorbereitung. Mit Unterstützung von Bernd Weisensee, der mit landwirtschaftlichem Gerät gemäht und dann gefräst hat, haben die Aktiven des NABU Friedberg den Grasabschnitt sowie getrocknete Queckenwurzeln zusammengerecht und entsorgt. Das Einsäen ist für den Frühherbst vorgesehen.

4. März - Steinkauzwanderung

Das Ergebnis der diesjährigen Steinkauzwanderung des NABU Friedberg läßt sich mit wenigen Worten so zusammenfassen: Viele Besucher, ideales Wetter für die Wanderung, aber leider nur wenige Steinkauzbeobachtungen. So konnten Klaus Heinold und Axel Müller, beide vom NABU Friedberg, mehr als 30 Besucher begrüßen. Bevor dann der etwa einstündige Spaziergang begann, gab es noch viele Hinweise zum Leben und auch den Bedrohungen des kleinen Kobolds. Angereichert wurden die Informationen mit etlichen Bildern von Steinkäuzen, die in den letzten beiden Jahren auf dem Dorheimer Wingert entstanden sind. Gezeigt wurde aber auch eine Niströhre mit Marderschutz. „Leider haben wir festgestellt, dass auch der Steinkauz nur ungern Niströhren mit Marderschutz annimmt“, so Klaus Heinold. „Eine Steinkauzfamilie benötigt in der Regel drei Niströhren, eine zur Aufzucht der Jungen, eine für das Männchen und eine als eine Art Vorratskammer und Futterplatz.“

 

12. Februar - Wetterspaziergang bei Bruchenbrücken

Die Wetter - der schönste Fluß Hessens. Gerade der Abschnitt bei Bruchenbrücken bietet noch - fast - ursprüngliche An- und Aussichten. Dies haben die knapp 30 Teilnehmer des Spaziergangs an der Wetter genossen. Und dabei galt es, verschiedene Rätsel zu lösen. Die Fragen drehten sich um Natur und Kultur. Wer die meisten richtigen Atworten hatte erhielt einen kleinen Preis als Anerkennung. Den Abschluss bildete eine Visite in der Görbelheimer Mühle, wo sich die Spaziergänger bei einer Tasse Kaffee, Tee oder heißem Saft in der beheizten alten Schmiede aufwärmen konnten. Es hat allen viel Spaß bereitet. Weitere Bilder finden Sie hier.

11. Februar - Obstbaumschnittkurs Dorheim

Nach etlichen Jahren bot der NABU Friedberg - in Kooperation mit der Umweltwerkstatt Wetterau - wieder einen Schnittkurs für Obstbäume an. Jürgen  Faust, langjähriges Vorstandsmitglied des NABU Kreisverbands, leitete den Kurs. Und um es vorwegzusagen – er gestaltete den Schnittkurs sehr lebhaft und vermittelte in kurzer Zeit viel Wissen über den Obstbau, die Pflege der Bäume und das erforderliche Werkzeug. Am Ende erhielt er Beifall der Teilnehmer und Aussagen wie „Jetzt hätte ich gerade Lust, das Gehörte gleich an eigenen Bäumen umzusetzen“ waren zu hören.

22. Januar - Grenzwanderung in Ossenheim

Herrliches Winterwetter lockte über 100 Teilnehmer zur Teilnahme an der diesjährigen Grenzwanderung in Ossenheim, darunter auch ein Gruppe von Mitgliedern des NABU Friedberg. Und die Teilnehmer erlebten und erfuhren viel Neues. Von Informationen zum früheren Wehr an der Wetter, dem Ulmensterben, die Bergwerke bei Ossenheim sowie den Bergwerksteich. In Anbetracht des Dauerfrosts führte Rainer Hoffmann, Vorsitzender des KuTV Ossenheim die Teilnehmer zügig zum Schlusspunkt, einer Besichtigung der Biogas-Anlage beim Hof Preussner. Hier wurden daneben auch Essen und Trinken angeboten, was gerne angenommen wurde. 
Einige Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier. 

8. Januar - Grenzwanderung in Dorheim

Auch der Eisvogel kommt auch zur Dorheimer Grenzwanderung

Trotz wenig einladenden Wetters mit Temperaturen um Null Grad sowie gefrorener Wege fanden sich rund 40 Teilnehmer zur diesjährigen Dorheimer Grenzwanderung ein. Dr. Klaus Rack hatte es übernommen, über die Historie Dorheims und des Grenzverlaufs zu informieren und Gerd Bauschmann berichtete umfassend über Fragen zum Natur- und Artenschutz. Aber auch die Natur bot einige Überraschungen wie den Vorbeiflug eines Eisvogels an der Wetter.

Nach der Begrüßung durch Ruth Müller vom NABU Friedberg startete die Gruppe in Richtung Wetter. Der Fluss verläuft heute zwischen Wetterbrücke und der Bauernheimer Straße nahezu gradlinig, während er früher in vielen Kehren die Landschaft durchzog. Überschwemmungsgebiete für Hochwassersituationen bildeten sich heraus und verhinderten, dass die Fluten so wie heute schnell abgeleitet werden. Die Hochwassersituationen in weiter flussabwärts gelegenen Regionen auch von Main und Rhein werden durch die Vielzahl der begradigten Nebenflüsse deutlich verstärkt. Entsprechende Maßnahmen wie z.B. die Renaturierung in der Ortslage Dorheims oder auch an der Nidda müssen zur Entlastung der großen Flüsse heute mit hohem finanziellem Aufwand eingeleitet werden.

Auch das bis ins 20 Jahrhundert hinein existierende Wiesenbewässungssystem wurde angesprochen. Bis heute sind die flachen Absenkungen in den Grüngebieten der Kleinen Mark und der Markwiesen zu sehen. Beide gehören übrigens zu den Vogelschutzgebieten in der Wetterau und unterliegen der EU-Vogelschutzrichtlinie. Mit dieser Richtlinie haben sich die EU-Mitgliedstaaten bereits 1979 „zur Erhaltung, Wiederherstellung bzw. Neuschaffung der Lebensräume wildlebender Vogelarten verpflichtet“. Für viele sicher neu war auch, dass die Dorheimer Gemarkung ursprünglich bis zur Usa reichte. Diese wurde von Dorheimer Landwirten als Viehtränke genutzt. Über die Gemarkung „Am steinernen Haus“ – benannt nach dem Fund einer römischen Guthofs - erreichten die Wanderer dann entlang der Umgehungsstraße und das Dorheimer Schloss. Nach rund zwei Stunden begrüßten Ruth und Steffi Müller die Teilnehmer zu einem weiteren Höhepunkt im Vereinsheim des NABU Friedberg. Es gab Plätzchen und Stollen sowie heißen Apfelpunsch sowie heißen Dorheimer Apfelsaft – natürlich vom Wingert. In fröhlicher Atmosphäre endete der gelungene Nachmittag mit vielen ausführlichen Gesprächen und einem Dank an die Referenten und „das Versorgungsteam“.

 

Kontrolle der Steinkauzröhren am Wingert

Am letzten Tag des Jahres haben wir gemeinsam mit Gerd Bauschmann von der Staatlichen Vogelschutzwarte die Steinkauzröhren am Dorheimer Wingert greinigt und kontrolliert. An mehreren Röhren konnten Spuren wie Gewölle und Überreste von verspeisten Insekten (Zange des Hirschkäfers) gefunden werden. Leider fanden wir keinen Steinkauz in einer der Röhren vor. Ein Grund könnte darin liegen, dass am Wingert inzwischen viele alte Bäume mit natürlichen Bruthöhlen  stehen. Und aus der langjährigen Beobachtung wissen wir, dass Steinkäuze diese Naturhöhlen vorziehen. 

Bei der Kontrolle wurde auch eine Röhre durch eine neue ersetzt sowie eine weitere Röhre auf einem Hochstamm angebracht. Insgesamt befinden sich jetzt 8 solcher Nisthilfen auf dem Wingert, die gemeinsam von der Vogelschutzwarte und dem NABU Friedberg betreut werden. Daneben sind noch weitere 2 auf einem privaten Grundstück angebracht, die vom Eigentümer betreut werden.

Die Größe des Wingert sollte ausreichen um 2 bis 3 Brutpaare des Steinkauz zu ernähren. Da ein Brutpaar zumeist 2 - 3 Höhlen beansprucht, entspricht die nun bereit stehende Anzahl an künstlichen Höhlen dem Bedarf dieses typischen Bewohners von Streuobstwiesen.