4. August - NABU Friedberg bei Friedberg spielt

Zum 2.Mal war der NABU Friedberg beim Spielefest der Stadt Friedberg mit einem Stand vertreten. Neben einer Reihe von interessanten Gesprächen wurden weitere Kontakte geknüpft. In erster Linie wurden aber Spiele und Bastelarbeiten für Kinder angeboten. Besonders viele Kinder waren fasziniert von den Riesenseifenblasen. 

Weitere Angebote waren ein Fledermaus-Memory sowie Fledermauspuzzles. Gebastelt wurden einfache Insektenhotels sowie für die Kleinen ein Wolfs-Bastelbogen.

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29. Juni - Sommerschnitt von Obstbäumen

  Nach dem Winterschnittkurs bot der NABU Friedberg dieses Jahr auch einen Kurs zum Obstbaumschnitt im Sommer an. Ruth Müller von NABU Friedberg und der Kursleiter Jürgen Faust begrüßten bei schweißtreibenden Temperaturen die zehn Teilnehmer. Zunächst gab Faust einen Überblick über erforderliche Arbeitsgeräte und vermittelte dabei auch die richtigen Schneidetechniken. Aber er wies auch auf Arbeitsweisen hin, die sich aus Sicherheitsgründen unterbleiben sollten. „Eine Kettensäge von einer Leiter einzusetzen ist fahrlässig – hier ist die Verletzungsgefahr sehr groß“, so Faust.

 

  Es folgte ein Überblick über die verschiedenen Obstsorten und deren unterschiedliche Behandlung beim Schnitt. So bietet sich bei besonders triebigen Bäumen, z.B. manchen Apfelsorten, ein Sommerschnitt an, um das Wachstum zu beruhigen. Auch das Auslichten und Entlasten bei zu starkem Fruchtbehang findet im Sommer statt. Bei Kirschbäumen sind nach seiner Einschätzung grundsätzlich die Monate Juni/Juli gut geeignet. Die Gefahr von Wundbrand und Schädlingsbefall sind im Vergleich zum Schnitt in anderen Jahreszeiten geringer.

 

  Nach der Theorie ging es dann an die praktische Umsetzung. Zunächst wurde der Auslichtungsschnitt bei Apfelbäumen durchgeführt sowie Themen wie Schädlinge und Krankheiten bei den Bäumen behandelt. „Grundsätzlich sollte auch beim Auslichten der Bäume immer auf mögliche Vogelnester geachtet werden“, bemerkte Faust. Nach einer Pause mit Kaffee, kalten Getränken und Kuchen wurde der Schnitt eines Kirschbaumes geübt. Faust genügte ein kurzer Blick auf den Baum um die Knackpunkte festzustellen. „Der rund 40 Jahre alte Baum, wurde als Mittelstamm in der Erwartung gekauft, dass der Baum nicht so groß würde“, stellte Faust fest. Leider trifft das nicht zu und sie werden genau so groß wie Hochstämme. „Vor etlichen Jahren wurde dieser Baum dann massiv geschnitten, was ihn in den Folgejahren zu besonders starkem Wachstum angeregt hat.“ Übrig blieb am Ende ein in Form gebrachter Kirschbaum mit lockerem Astwerk - sowie jede Menge Astabschnitte, die nun vom Eigentümer entsorgt werden dürfen. Auch die Verschattung des restlichen Grundstücks wurde durch den deutlichen Rückschnitt behoben. Fazit des Baumschnittkurses: Viel gelernt, einiges an Spaß gehabt und bei herrlichem Sonnenwetter auch gut versorgt mit Kuchen und Getränken, darunter naturbelassener Apfelsaft vom Dorheimer Wingert.

15. Juni - Fledermausbeobachtung an den Straßbach-Teichen

 Eigentlich stimmte alles an diesem Samstagabend – es regnete nicht, es war windstill und über den Straßheimer Teichen waren ausreichend Insekten unterwegs. Doch es zeigten sich zunächst keine Fledermäuse. „Für unsere Besucher, insbesondere die Kinder tut uns das sehr leid,“ äußerte sich Ruth Müller, Referentin des Abends vom NABU Friedberg.

 

  Doch der Reihe nach. An diesem schönen Abend konnten ASV und NABU Friedberg knapp 35 Besucher, darunter 9 Kinder begrüßen. Empfangen wurde sie von einem großen Vogelkonzert u.a. von mehreren Nachtigallen. Am Himmel vollführten die Mauersegler ihre Flugschau und ein Roter Milan sowie ein Graureiher kamen zu Besuch.  Nach der Begrüßung durch Vertreter beider Vereine informierte Ruth Müller über die Fledermäuse. Wie sie leben, wo sie ihre Jungen aufziehen, worin ihre Nahrung besteht und vor allem, wie sie ihre Beute aufspüren. Spiele rund um die Fledermaus und ihre Jagdmethoden – die Beute für die Kinder waren Gummibärchen - ergänzten die Wissensvermittlung und bereiteten viel Spaß.

  Anschließend wurden die Detektoren ausgepackt und deren Handhabung erklärt. Und dann warteten Besucher und Organisatoren am Rand des großen Fischweihers auf die Fledermäuse. Dabei wurden alle auf eine lange Probe gestellt, denn weit und breit war auch mit den Detektoren kein Fledertier ausfindig zu machen. Erst sehr spät, als fast schon alle Besucher gegangen waren, konnten dann mit Hilfe der Detektoren einzelne Fledertiere geortet werden. Zwischen den Zwergfledermäusen dürfte auch zumindest eine Wasserfledermaus dabei gewesen sein, die ihre Beute direkt über der Wasseroberfläche jagt.

 

  Die Gründe für die späten und wenigen Beobachtungen sind schnell ausgemacht. Der Bestand an Fledermäusen geht seit Jahren drastisch zurück – ein von uns Menschen verursachtes Problem. Viele geeignete Quartiere wurden z.B. durch die Dämmung unserer Häuser zerstört. Zusätzlich hat das große Insektensterben die Nahrungsgrundlage massiv verkleinert. Hinzu kam, dass durch den trockenen und heißen Sommer im letzten Jahr viele Jungtiere nicht überlebt haben. „Es gibt auch Anzeichen dafür, dass die Situation in anderen Regionen nicht besser ist“, ergänzt Müller. Bleibt zu hoffen, dass immer mehr Menschen ihre Verantwortung für die Natur erkennen und zum Beispiel großflächige Blumenwiesen mit heimischen Blütenpflanzen anlegen. Dies würde die Nahrungsgrundlage für Insekten, den Beutetieren der Fledermäuse und Vögel, verbessern. Gleichzeitig gilt es, Quartiere zu schaffen und den Einsatz von Pestiziden drastisch zu reduzieren.

2. Juni - Aktionstag auf der Streuobstwiese

Der NABU Friedberg lud zu einem Aktionstag auf der Streuobstwiese unter dem Titel "Von Bienen, Pflanzen und Tieren" ein. Neben dem NABU Friedberg waren auch der Imkerverein Friedberg und Umgebung, ein Jäger  sowie die Projektgruppe Biodiversität mit etlichen bienenfreundlichen Stauden vertreten.  Daneben stand auch Informationsmaterial zur Beweidung der Streuobstwiesen zur Verfügung. Bei herrlichem Sommerwetter standen für die Besucher neben Informationen noch Kaffee, verschiedene leckere Kuchen sowie naturreiner Apfelsaft vom Wingert bereit. Es ergaben sich im Laufe des Nachmittags eine ganze Reihe sehr intensiver Gespräche - ob zur Problematik des Themas Landwirtschaft, zu Fragen zur Imkerei oder auch zur Umgestaltung von Gärten in insektenfreundliche Oasen. Auch die Wetterauer Zeitung hatte Loni und Harald Schuchardt geschickt, die einen lesenswerten Artikel in der WZ veröffentlicht haben. Zum Artikel gelangen Sie hier

25. Mai - Führung zur Blumenwiese an der Diebsschleiche

Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich nahezu 30 Teilnehmer an der 2017 angelegten artenreichen Blumenwiese. Hier erhielten sie nach der Begrüßung durch Harald Bernd vom NABU Friedberg und der Referentin Dr. Beate Alberternst einen Einblick in die Anlage, Gestaltung und Pflege einer solchen Fläche. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Aktionswochen gegen das Insektensterben statt. Gemeinsame Ausrichter dieser Exkursion waren NABU Friedberg und Soroptimist-Club Bad Nauheim, der mit großzügiger Spende die Anschaffung des Saatgutes ermöglicht hat.

  Was die Besucher zunächst sahen war ein wahres Blumenmeer aus Margeriten. Hier erläuterte Dipl.-Biologin Beate Alberternst die Rahmenbedingungen und die kurze Historie dieser Wiese. Ursprünglich Teil einer Ackerfläche, wurde diese durch den Bau der Umgehungsstraße Dorheims abgetrennt. Übrig blieb eine Fläche von rund 1.300 m², die zu klein für eine landwirtschaftliche Nutzung ist. Die Dorheimer Kirchengemeinde als Eigentümer bot dem NABU Friedberg das Teilgrundstück zur Pacht an. B.Alberternst präsentierte verschiedene Fotos, die seit der Übernahme 2017 die Bearbeitungsschritte bis heute zeigen. Vorbereitet wurde die Fläche unentgeltlich von der Familie Weisensee mit ihren Landmaschinen. Anfang September 2017 erfolgte dann die Einsaat und bis ins Frühjahr 2018 entwickelte sich auch eine farbige Blumenwiese mit Klatschmohn und Kornblume.

  Der trockene Sommer ließ dann aber alles verdorren. „Auf unseren Rat hin ließen die NABU-Aktiven sich die Fläche in Ruhe entwickeln“, so Alberternst. „Und wie richtig das war, zeigt das heutige schöne Bild.“ Neben Fragen zur richtigen Vorbereitung einer Blumenwiese, wurden viele Fragen zur Pflege und zum Saatgut gestellt. Bei der Pflege ist es wichtig, den Wiesenpflanzen Raum zu geben. Das bedeutet Verzicht auf jegliches Düngen. Nur dann haben die Pflanzen die Chance, sich gegen schnell wachsende Gräser zu behaupten und durchzusetzen. Gemäht werden sie nur 1 bis 2mal pro Jahr. Die Entnahme der Mahdgutes ist aber entscheidend für diese sich dauerhaft tragenden Blumenwiesen.

  Zur Einsaat eignet sich das sog. Regiosaatgut, das von Wildpflanzen aus der jeweiligen Region gewonnen wurde. „Diese Pflanzen haben sich über lange Zeit an die Standortverhältnisse angepasst“, führt Alberternst aus. „Vereinfacht ausgedrückt – eine Pflanze aus Bayern wird sich eher in Bayern als in Hamburg wohlfühlen.“ Zudem bestehen enge Wechselbeziehungen zwischen diesen Pflanzen und den heimischen Insekten. Bevor die Besucher dann noch die von der Familie Schäfer angebotenen Erfrischungen zusprachen, nutzten diese noch die Gelegenheit, die Blumenvielfalt in Augenschein zu nehmen.

18. Mai - Führung zu einigen Grünflächen in Friedberg

Im Rahmen der Aktionswochen gegen das Insektensterben trafen sich 25 Teilnehmer an der Friedberger Freizeiteinrichtung Junity, um mit dem Biologen und Vegetationskundler Dr. Stefan Nawrath die städtischen Grünflächen unter die Lupe zu nehmen. Er hatte einen kleinen Blumenstrauß mit einigen typischen Wiesenblumen dabei, die es zu suchen galt. Darunter die Margerite, die eigentlich massenhaft in Wiesen vorkommen sollte. Wie wichtig die Blumen für Insekten sind, hatte Roland Günter wenige Tage vorher in seinem Multivisionsvortrag in der Stadthalle noch eindrücklich dargelegt. Obwohl der Weg bis zu den 24 Hallen an verschiedenen Wiesen vorbeiführte, war keine der Blumen anzutreffen. Stattdessen hochwüchsige Fettgräser, die keinen Platz für die Wiesenblumen lassen. Diese bevorzugen magere Böden ohne die starkwüchsigen Konkurrenten.

 

  Wie kommt es zu dieser Artenarmut, obwohl die Flächen nicht gedüngt werden? Ursache ist die heute übliche Mahd mit sogenannten Mulchmähern, bei denen die Aufwüchse nur noch zerkleinert und vor Ort liegen gelassen werden, statt sie abzutransportieren. Dadurch reichern sich Nährstoffe an. Die Wiesen sehen ebenso aus wie jene, die die Landwirtschaft intensiv düngt. Will man, dass Wiesen artenreich und vielfältig sind, muss der Aufwuchs von der Fläche abgeräumt werden. Gegen Ende der Begehung konnten die Teilnehmer aber dann doch noch eine blütenbunte Wiese bewundern, die auf dem Gelände der Kinderfarm Jimbala mit finanzieller Unterstützung des Wetteraukreises mit regionalem Wildsaatgut eingesät wurde. Solche bunten Wiesen könnten auf allen Grünflächen wachsen, wenn man sie naturverträglich mähen würde. Eine weitere Blumenwiese von 2500 qm wurde vor wenigen Wochen auf dem Gelände des angrenzenden Begegnungsgartens angesät.

 

  Den Abschluss fand die Begehung mit angeregten Gesprächen bei Kaffee und Kuchen im interkulturellen Garten. Der Referent drückte die Hoffnung aus, dass die Stadt Friedberg auf vielen Grünflächen auf eine solche Bewirtschaftung umstellen werde.

12. Mai - Vogelstimmenwanderung in Dorheim

Um es vorweg zu nehmen, die diesjährige Vogelstimmenwanderung ergab 33 beobachtete Vogelarten. Weitere zwei konnten vermutlich gehört werden, so dass sich die Zahl der Arten auf 35 erhöht. Scheinbar ein zufriedenstellendes Ergebnis also? „Nein. Wir beobachten seit einigen Jahren, dass die Zahl der Individuen vieler Arten rückläufig ist und einige „Allerweltsarten“ nur noch selten oder nicht mehr da sind“, sagt Axel Müller, Pressesprecher des NABU Friedberg. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben vor allem mit der Zerstörung der Lebensräume und unserer Lebensweise zu tun. Eine große Rolle spielt der Mangel an geeigneten Futterquellen wie z.B. Insekten bei der Aufzucht der Jungen.

 Trotz ungünstiger Wetterbedingungen gab es  etliche schöne Erlebnisse. Hennig Stahl als Referent spannte einige der 14 interessierten Frühaufsteher unmittelbar ein. So wurde die Beobachtungsliste von Teilnehmern geführt. Andere bekamen Vogelführer zum Nachschlagen oder ein I-Pad zum Vorführen der Vogelstimmen in die Hand. Zu den bemerkenswerten Beobachtungen gehörten eine Goldammer sowie – vermutlich – eine Rohrammer. Auch ein Kuckuck, der zu den großen Verlierern des Klimawandels zählt, ließ seinen Ruf ertönen. Ebenso die inzwischen selten gewordenen Mehl- und Rauchschwalben sowie ein Gartenrotschwanz zählten zur Beobachtungsstrecke. Besondere Freude bereiteten mit ihrem Gesang eine Nachtigall sowie ein Zaunkönig, der eine ganze Zeit unweit der Gruppe auf einem Baum saß und sein Lied schmetterte. 

 Was haben wir vermisst? Zum Beispiel waren weder eine Bachstelze, eine Feldlerche noch ein Rebhuhn zu beobachten. Und das obwohl die Wanderer durch deren typische Lebensräume zogen. Auch Mauersegler, echte Kunstpiloten, fehlten völlig. „Ob sich das Rad zurückdrehen lässt, hängt einzig und alleine von uns ab. Schaffen wir es, die für diese Tiere erforderlichen Lebensbedingungen zu erhalten, haben sie eine Chance“, so Müller.  Auf dem Rückweg wurde noch eine völlig entkräftete junge Brieftaube gefunden. Ein Züchter – zufällig in der Gruppe dabei – nahm das Tier unter seine Fittiche und rettete ihm das Leben. So nahm die Vogelstimmenwanderung noch ein versöhnliches Ende.

5. Mai - Botanische Wanderung bei Ossenheim

Foto: Rainer Hofmann
Foto: Rainer Hofmann

Schon traditionell rufen der Kultur- und Traditionsverein und der NABU Friedberg zu einer gemeinsamen botanischen Wanderung . Dieses Jahr trafen sich rund 30 Teilnehmer am Start, dem Rastplatz am Ossenheimer Wäldchen, ein. Geführt von Dr. Stefan Nawrath, ging es dann ein Stück am Wäldchen entlang, auf eine Waldwiese und schließlich an den Rand einer Streuobstwiese.  Nawrath erläuterte jeweils typische Pflanzen in den einzelnen Biotopen, machte aber auch deutlich, dass längst nicht mehr alles im Lot ist. Viele Wiesenflächen werden heute nicht mehr bewirtschaftet, wie es aus Umweltgesichtspunkten und im Sinne der Artenvielfalt erforderlich wäre. Dünger- und Pestizideinsatz oder auch Mulchen statt Mähen zeigen deutlich ihre Spuren und lassen eine "rein grüne Vegetation" entstehen. Wiesenblumen, die dem dichten Grasbewuchs unterlegen sind,  verschwinden und mit ihnen Insekten, die wiederum ein Teil der Nahrungskette darstellen.  Für unsere heimischen Singvögel ein großes Problem, denn sie benötigen zur Aufzucht der Jungen Insekten. Ein großes Problem stellen inzwischen auch die Steingärten dar, denn was soll hier gedeihen? Pflanzen, Insekten, Tiere? Ein weiteres Beispiel, wie wir Menschen langsam aber sicher unsere Natur zerstören! Über die Bundestraße 275 ging es dann aus dem Ort heraus und durch die Felder hin zur Hütte am Lettkippel. Dort warteten dann Getränke und Wurst vom Grill auf die Teilnehmer.

4. Mai - 4. Pflanzen-Tauschmarkt

Anfang Mai, schon immer Zeit, den Garten nach den Wintermonaten wieder in Form zu bringen. Folglich gibt es in der Region viele Gartenmärkte mit großem Angebot. Trotz der Konkurrenz und des am Vormittag sehr schlechten Wetters war der vom NABU Friedberg veranstaltete vierte Tauschmarkt wieder ein voller Erfolg. Ruth Müller, NABU-Vorstand: „Wir waren überrascht, wie viele Besucher zu unserem Tauschmarkt kamen und vor allem, wie vielfältig das Angebot an Pflanzen war.“

 Angeboten wurden neben Salat- und Gemüsepflanzen auch Zimmerpflanzen sowie verschiedenes nützliche Gartenzubehör. Insbesondere gab es eine Vielzahl an heimischen Blütenpflanzen und Stauden, die unter anderem von Stefan Nawrath gezogen und zum Tausch mitgebracht wurden – auch das ein Zeichen, mit welch einfachen Mitteln ein Beitrag gegen das Insektensterben jeder leisten kann. Neben dem breiten Angebot an heimischen Blütenpflanzen standen auch viele Informationen zur Gestaltung von insektenfreundlichen Garten- oder Balkonelementen bereit. Ob ein ganzes Beet, eine Blumenleiter oder auch nur ein bunter Topf für Balkon oder Fensterbank, alles das hilft unserer heimischen Tierwelt. Der NABU verteilte außerdem kleine Samentütchen mit denen jeder in seinem Garten einen Blühstreifen anlegen kann. Auch auf die anstehenden Aktionswochen gegen das Insektensterben, zu denen sich ein breites Bündnis verschiedener Gruppen und Initiativen zusammengeschlossen hat, wurde hingewiesen. Den Auftakt dieser Aktionswochen bildet ein Multivisions-Vortrag „Wunder Welt Wiese“, der am 16.Mai in der Stadthalle Friedberg gezeigt wird.

 Neben dem Austauschen von Pflanzen und Informationen hat das Team des NABU Friedberg natürlich auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt. So gab es Kaffee, Streuobstwiesen-Apfelsaft vom Wingert und Kuchen. Die Idee eines Tauschmarktes ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Die Besucher kamen auch aus Butzbach und Rosbach und sogar aus dem Main-Kinzig-Kreis nach Friedberg. Nach dem Erfolg der bisherigen Veranstaltungen plant der NABU Friedberg bereits wieder einen „Herbst“-Tauschmarkt, der für Samstag, den 7. September, geplant ist. Selbstverständlich werden wir Details über die lokale Presse sowie im Internet www.NABU-Friedberg.de rechtzeitig ankündigen.

 

6. April - Amphibien-Exkursion

Die vom NABU Friedberg angebotene Amphibien-Exkursion führte entlang eines Teils des Amphibien-Lehrpfades am Winterstein. Knapp 20 Teilnehmer konnten Ruth Müller und Klaus Heinold, beide vom NABU Friedberg, begrüßen. Zunächst ging es dann entlang der alten Panzerstraße durch ein Waldgebiet. Hier waren vielfach Spuren der Schwarzkittel zu sehen. Auch einige kleinere Feuchtbiotope befinden sich auf beiden Seiten des Weges, die als Lebensraum für den Feuersalamander dienen können.  Obwohl schon Beobachtungen dieses Lurches gemacht wurden, ließ sich an diesem Abend keiner blicken.

 Weiter ging es dann auf eine kleinere Anhöhe westlich vom Winterstein. Hier bot sich ein wunderschöner Ausblick über die Hügel des Taunus. In der jetzt offenen mageren Wiesenlandschaft mit Gebüsch- und Baumgruppen liegen verschiedene kleinere Tümpel, dem eigentlichen Ziel dieses Abends. Hier fiel zunächst auf, dass trotz des Regens der vergangenen Tage wenig Wasser in den Tümpeln stand – Folge des Dürresommers 2018. Es gelang schließlich neben verschiedenen, im Wasser lebenden Insekten die ersten Molche zu sichten. Waren es zunächst Bergmolche, die zu beobachten waren, fanden sich an anderen Stellen auch die größeren Kammmolche. Schließlich gelang es dann noch einen Laubfrosch, eine nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützte Art, an einem der Tümpel aufzustöbern. Wie viele andere Arten treffen ihn vor allem die Zerstörung seines Lebensraumes, Umweltgifte und der Straßenverkehr. Anders als bei der letztjährigen Wanderung konnte dieses Mal aber keine Gelbbauchunke, die hier ebenfalls noch vorkommt, gesichtet werden.

 Ein besonderes Augenmerk legten die Ehrenamtler vom NABU Friedberg auch noch auf den Zustand der offenen Grasflächen. Leider fanden sich größere Flächen, die gemulcht wurden. Leider blieben viele Abschnitte liegen und bilden eine dichte Decke, die Leben darunter erstickt. „Würden die Abschnitte entfernt könnten sich ein reges Insektenleben entwickeln und einen weiteren kleinen Beitrag gegen das Insektensterben liefern und so auch den Amphibien helfen würde“, so Ruth Müller.

12. März - Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung stand ganz im 40jährigen Vereinsjubiläum. Im Winter 1978 wurde die Gruppe gegründet. Peter Kretschmer und Klaus Heinold,  damalige Gründungsmitglieder, waren anwesend und wurden mit der Vereinsnadel "40 Jahre dabei" besonders geehrt. Die Ehrungen der nicht anwesenden Gründungsmitglieder wurde inzwischen nachgeholt.

Ruth Müller, Sprecherin des Vorstands, berichtete über die Aktivitäten des NABU Friedberg, Christian Zöll über die Kassenentwiclung. Auf Vorschlag der Kassenprüferinnen Inge Schenk und Maren Leinert wurde  schließlich der Vorstand entlastet. Es folgte noch der Ausblick, der wiederum von Ruth Müller vorgetragen wurde. Bau einer Hütte, die Übernahme des nicht mehr benötigten Trafoturms in Dorheim, die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und die Einführung eines runden Tischs zum Naturschutz, das sind u.a. die Herausforderungen für das Jahr 2019. Mehr Informationen finden Interessierte unter Pressemitteilungen sowie unter Tätigkeitsberichte.

9. März - Steinkauzwanderung

Wie seit vielen Jahren heißt es ANfang März - wo ist der Steinkauz. Viele Besucher wollten sich das nicht entgehen lassen. Doch leider kam es etwas anders als gedacht. Stürmisch war es schon den ganzen Tag - kein Wetter für Steinkäuze. Diese halten sich dann zumeist in ihren Nisthöhlen auf. Und so war es auch dann tatsächlich: Einmal meinten einige Teilnehmer, die Rufe eines Exemplars gehört zu haben. Ganz sicher haben wir aber Rufe von Goldammer, Elster, Bussard und noch einiger anderer Vögel gehört. Und gesehen haben wir dann noch das Storchenpaar auf der Schegwiese. Kurz vor Erreichen des Ziels - am Kreistierheim - fing es dann an zu schütten. Trotz allem war die Stimmung gut und als dann noch "Versorgungswagen" mit heißem Apfelwein und Apfelsaft sowie frischem Brot mit selbst gemachten Brotaufstrichen kam, waren dann alle zufrieden.  

23. Februar - Müllsammeln "Saubere Sache - wir für unsere Stadt"

Besonders erfreulich, dieses Jahr haben sich mehr als 200 Friedberger Bürger als Privatpersonen oder über Vereine an der diesjaährigen Sammelaktion teilgenommen.  Ein tolles Ergebnis. Und die Stadtverwaltung hatte alles trefflich organisiert - Dirk Antkowiak, Marion Götz und stellvertretend für alle beteiligten Mitarbeiter soll Hans-Peter Schad genannt werden.

In Dorheim, für das der NABU Friedberg die Organisation übernommen hatte, waren außer dem NABU auch der Reiterverein, die Kleingärtner, die Freiwillige Feuerewehr, der Angelsportverein Dorheim, die Sängermeinschaft sowie Vertreter der örtlichen SPD und der CDU waren akiv. Auch die NABU Kindergruppe sowie einige Privatpersonen halfen fleißig mit.

 Unmengen an Kleinmüll wie Flaschen oder  Plastikverpackungen verschandelten die Natur. Es gab aber auch größere Teile wie 16 PKW-Reifen oder der Reifen eines Traktors wurden gefunden. Daneben - wie eigentlich in all den letzten Jahren auch - Autobatterien und sogar ein Kanister mit Resten von Altöl lagen herum. Kurios auch der Fund eines Waffenschrankes mit eindeutigen Anzeichen eines Aufbruchs , den die Angler aus der Wetter fischten. Müll-Hotspots waren der Dorheimer Bahnhof, ein total vermülltes Grundstück am Wingert mit einer kurz vor dem Zusammenbruch stehenden kleinen Gartenhütte sowie die innerörtlichen Bereiche der Wetter. Und natürlich die Straßenränder wie z.B. die Auffahrt zur Umgehungsstraße in der Nähe des EDEKA-Marktes.

 NAch dem Sammeln stand dann das gmeinsame Mittagessen im Dorheimer Hof an, dei dem sich die Gruppen aus den verschiedenen Ortsteilen austauschen konnten. Mehr Bilder sind in der Bildergalerie abgelegt.

16. Februar - Obstbaumschnittkurs

Obstbäume im Regen schneiden, das macht keinen Spaß. Glücklicherweise zeigte sich das Wetter am vergangenen Samstag von seiner besten Seite. Strahlend blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen – die äußeren Rahmenbedingungen waren ebenso hervorragend wie die Stimmung der Teilnehmer. Die Organisatoren vom NABU Friedberg waren ob der großen Nachfrage überrascht und mussten – schweren Herzens – etlichen Interessenten absagen. Ruth Müller vom NABU Friedberg: „Wir haben 40 Anmeldungen für diesen Kurs erhalten, mehr konnten wir beim besten Willen nicht mehr annehmen.“

 Nach einer kurzen Begrüßung übernahm Jürgen Faust, erfahrener Gärtner und langjähriges NABU-Mitglied, die Leitung. Zunächst gab es viele Informationen zu den erforderlichen Werkzeugen sowie zur Arbeitssicherheit. Und schon ging es direkt an die Obstbäume. Gibt es Unterschiede beim Schnitt unterschiedlicher Obstbaumsorten? Sind es junge oder alte Bäume? Wie sieht der Baum derzeit aus, welche Form sollte er idealerweise haben? Welche Äste sollten herausgenommen, welche gilt es zu erhalten und zu stärken? Alles Fragen, die Faust ausführlich beantwortete und an den Bäumen schließlich auch demonstrierte. Mit einer Vielzahl von Informationen versorgt, ging es dann in eine Pause. Und da wartete für die Teilnehmer zu deren Überraschung ein kleines Buffet. Kaffee, Apfelwein und Apfelsaft – natürlich vom Dorheimer Wingert – dazu Kuchen und frisches Brot mit verschiedenen Aufstrichen gab es zur Auswahl.

 Frisch gestärkt ging es ans Selbermachen. Zunächst zögerlich, dann aber forsch, griffen die Teilnehmer zu Leiter, Säge und Schere. Bei Fragen und Zweifeln stand ja immer noch Jürgen Faust mit fachlichem Rat bereit. Am Ende waren mehr Bäum wieder in Form gebracht. Übrig blieben etliche Reisighaufen. Viele Teilnehmer sprachen dem Referenten, aber auch den Organisatoren vom NABU Friedberg großes Lob für die gelungene Veranstaltung. Etliche Anfragen liegen bereits für den nächsten Schnittkurs vor. Dieser wird am 29.Juni 2019 ebenfalls am Dorheimer Wingert stattfinden.

13. Januar - Spaziergang in die Dorheimer Vergangenheit

Im Hintergrund das Schloss
Im Hintergrund das Schloss

Dorheim, vor fast 1.250 Jahren urkundlich erwähnt und damit ältester Stadtteil von Friedberg, hat einige „historische Perlen“ zu bieten, auch wenn kaum jemand heute davon Kenntnis nimmt. Ortsvorsteher Dr. Klaus Rack und Ruth Müller, Sprecherin des NABU Friedberg, nahmen das zum Anlass, den traditionellen Grenzgang zum Jahresbeginn einmal etwas anders zu gestalten. "Angesichts des eher regnerischen Wetters waren wir üerrascht, fast 40 Gäste begrüßen zu können", sagte Ruth Müller.

 Den Marktplatz dominieren 2 Gebäude, das ehemalige hanauische Amtshaus, heute Kindergarten, und das Schulgebäude von 1908. Der Marktplatz selbst ist heute eher "autogerecht" umgebaut. Früher befanden sich neben der kürzlich gefällten ca 140 jährigen Eiche auch das Denkmal an die Kriegstoten.  Die heutige Bäckerei Migot gehörte früher als Hofbäckerei zum Schloss. Das historische Zentrum mit dem ehemaligen Wasserschloss wird eingerahmt von zwei der drei bedeutenden Gutshöfe. Der Dritte liegt etwas abseits an der Straße Richtung Fauerbach. Diesem Hof entstammt der Abgeordnete im Landtag des Großherzogtums Hessen Karl Breidenbach. Ihm hat der Ort nach einem Fastunfall hessischer Minister 1907 die örtliche Beschrankung des Bahnübergangs der Horlofftalbahn zu verdanken. Bereits 1897 wurde die Anbindung über Friedberg nach Frankfurt und Gießen geschaffen und sorgte für einen deutlichen Aufschwung des Ortes.

 Ein Kuriosum dann an der Bergwerkstraße/Carl-Pfeffer-Straße. „Leider ist den Verantwortlichen bei der Beschilderung ein peinlicher Fehler unterlaufen,“ erläuterte Rack. Pfeffers Vorname lautete „Karl“, dafür schrieb sich der Namensgeber der Karl-Ulrich-Straße mit „C“. „Ändern wollte das aber auch niemand mehr – also leben wir weiter mit einer Ungenauigkeit,“ so Rack weiter.

 Historisch gab es zwei verschiedene protestantische Kirchengemeinden, eine reformierte mit Sitz in der Johanniskirche und eine lutherische mit der heute nicht mehr vorhandenen Georgskirche. 1953/54 wurde dann noch die katholische St. Anna Kirche in Dorheim errichtet. Etwas umfangreicher waren die Erläuterungen an der um 1750 gebauten Georgskirche, die lange parallel zu der evangelisch-reformierten Gemeinde mit der Johanniskirche genutzt wurde. Danach wurde es zum Kinderhort - im Volksmund die „Kinnerschul“ genannt.

 War Dorheim in der Region besonders bedeutend? Die Schlossherren hatten bis weit ins 16. Jh. den Vorsitz im kaiserlichen Wassergericht der Wetterau. Lange gehörte auch die früher unbedeutende Gemeinde Nauheim zum Amt Dorheim. Und es gibt Hinweise darauf, dass sich Georg Büchner auf seiner Flucht kurzfristig in Dorheim aufhielt. Nach einem Abstecher zum Friedhof ging es dann zur Johanniskirche. Rack wies dort auf die Besonderheiten hin, so steht der Glockenturm neben der Kirche. Im Inneren konnten dann 2 alte Glasfenster mit den Motiven Geburt und Kreuzigung Jesu bewundert werden. Bei den Renovierungsarbeiten freigelegt wurden alte Malereien an dem Chorgestühl. Auch auf die Orgel sowie diverse Grabplatten wies Rack noch hin. Schließlich ging es dann zum Wohnhaus der Familie Rack, wo der Abschluss des gelungenen Sonntagsspaziergangs mit Ruth Müllers selbstgebackenen Plätzchen und Stollen stattfand. Der dazu gereichte heiße Apfelsaft und -wein wurde ebenso dankend angenommen. Weitere Bilder sind in der Bildergalerie zu sehen. Ausführliche Informationen zu der Geschichte des Ortes sind enthalten in der Chronik

"1225 Jahre Dorheim – Geschichte und Geschichten eines alten Dorfes von 775 bis heute"

10. November - NAJU Wetterau stellt Insektenhotels für NABU Friedberg fertig

Mitglieder der NAJU Wetterau präsentieren die fertigen Insektenhotels
Mitglieder der NAJU Wetterau präsentieren die fertigen Insektenhotels

Den Insekten in Deutschland geht es schlecht, dies hat eine Reihe von Gründen. Es fehlen zusammenhängende Blühflächen, die den Insekten Nahrung und Möglichkeiten zur Eiablage bieten. Stattdessen herrschen in den Parks und Gärten Einheitsgrün, in der Landwirtschaft geht der Trend unverändert in Richtung industrieller Landwirtschaft mit großen Monokulturen.

 

 Auch wenn wir diese Rahmenbedingungen nicht ändern können, so kann jeder Einzelne doch etwas tun. Neben dem möglichst weitgehenden Verzicht auf Pestizide können Blumenwiesen und Blühstreifen angelegt werden. Auch Nistmöglichkeiten können zumindest einigen Insektenarten helfen. Und genau da hat Karl-Heinz Schäfer vom NABU Friedberg angesetzt und Insektenhotels in eigener Regie gebaut. „Mitgewirkt haben dabei auch die Kinder unserer Kindergruppe,“ erläutert Ruth Müller, Vorstandssprecherin des NABU Friedberg.

 

 Am vergangenen Wochenende haben Jugendliche von der NAJU Wetterau die Insektenhotels nun befüllt. Holzblöcke aus alten Ästen von Obstbäumen und Schilf wurden zurechtgeschnitten, Löcher in die Blöcke gebohrt und dann in die Insektenhotels eingesetzt. Lebhaft und mit viel Spaß waren die Jugendlichen dabei. Als Lohn erhielten sie ein Quartier für die Insekten, das demnächst im NABU-Garten an der Usa bei Friedberg aufgehängt wird. Die anderen Quartiere werden dann rechtzeitig vor der Insektensaison vom NABU Friedberg aufgehängt oder können auch auf den anstehenden Weihnachtsmärkten erworben werden. „Selbstverständlich können wir mit diesen Insektenhotels nur in ganz kleinem Rahmen einzelne Insektenarten wie z.B. Wildbienen unterstützen“, so Ruth Müller. „Für uns ergänzt diese Aktion unsere anderen Bemühungen um den Erhalt unserer Streuobstwiesen oder die Anlage von Blumenwiesen.“

20./21. Oktober - Apfelfest auf der Kinderfarm Jimbala

Zunächst steht das Sammeln der Äpfel an, dann können die Äpfel verarbeitet und schließlich der leckere Saft gekostet werden. Und das tolle dabei - selbst die kleinsten können mithelfen.

Die Aktiven von der Kinderfarm Jimbala und dem NABU Friedberg hatten für ein gelungenes Apfelfest alles vorbereitet. Petrus sorgte schließlich noch für herrliches Spätsommerwetter. Und pünktlich zum Start um 14 Uhr kamen dann viele kleine und große Besucher, die sich auf dem weitläufigen Gelände verteilten. Einige Kinder nutzten die unterschiedlichen Spielmöglichkeiten.

 

Andere Besucher versorgten sich als erstes mit leckerem, von Elisabeth Reuter und ihren Helfern selbst gebackenem Kuchen. Passend zum Apfelfest gab es natürlich Apfelkuchen aus naturreinem Anbau. Später stand dann an der Kaffee- und Kuchentheke auch bester Honig von Bienen aus dem NABU-Garten an der Usa. Familie Heitmann, die die Bienen betreut, hatte sich etwas einfallen lassen und ein besonderes Etikett für die Kinderfarm Jimbala entwickelt. Kaffee, Kuchen und der Honig wurde gegen eine Spende für Jimbala abgegeben.

 

 In der Zwischenzeit war auch die vom NABU Friedberg mitgebrachte Kelter einsatzbereit und der erste „Süße“ floss. Verarbeitet wurden unter Regie von Harald Bernd und Karl-Heinz Schäfer, beide vom NABU, Äpfel vom Dorheimer Wingert. Zusätzlich gab es auch weitere Apfelspenden, für die sich die Verantwortlichen im Nachhinein noch einmal ganz herzlich bedanken. Da die Nachfrage nach dem Süßen sehr groß war wurde noch der Restbestand an Äpfeln aus dem NABU-Garten geplündert. Insgesamt wurden unter tatkräftiger Hilfe vieler Kinder und Erwachsenen mehr als 200 kg Äpfel zu Saft verarbeitet. Wer den Süßen einfach mal probieren wollte, konnte das gerne kostenlos tun. Viele kamen auch mit Flaschen oder kleinen Kanistern, um gegen ein geringes Entgelt den leckeren Most zu Hause zu versuchen. Und am Ende des Tages blieb kein Tropfen des frischen Apfelmosts übrig. Das gemeinsam von Jimbala und dem NABU Friedberg durchgeführte Apfelfest war auf jeden Fall für alle ein voller Erfolg und ein tolles Erlebnis. So äußerten etliche Besucher den Wunsch, dass dieses Fest auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden solle.  Vertreter beider Vereine äußerten spontan ihre Bereitschaft dazu.

19. Oktober - Droht "das Ende der Natur“? Angeregte Diskussion nach Buchvorstellung

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger kamen zum Vortrag mit der Autorin und Journalistin Susanne Dohrn in den Wilhelm-Jost-Saal Bad Nauheim, die Auszüge aus ihrem aufrüttelnden Buch „Das Ende der Natur“ vortrug und Bilder von ihren umfangreichen Recherchearbeiten zeigte. Eingeladen hatte ein Bündnis von Umwelt- und Naturschutzgruppen, zusammengefasst im Forum für Umwelt- und Naturschutz Bad Nauheim/Friedberg, FUN: BI Waldpark Skiwiese, BUND Bad Nauheim/Friedberg, Bürgerstiftung ein Herz für Bad Nauheim, Gemeinwohl-Ökonomie Gruppe Wetterau, Kinderfarm Jimbala, NABU Bad Nauheim, NABU Friedberg. 

Prägnant konnte Frau Dohrn die Knackpunkte der Naturzerstörung aufzeigen, aber auch Projekte benennen, die dem entgegen zu wirken versuchen. Dass Deutsche vorbildliche Naturschützer seien und die Natur in Deutschland noch in Ordnung sei - mit dieser Schönfärberei räumte Frau Dohrn schnell auf und benannte zahllose Wiesen- und Ackerpflanzen, Insekten und Vögel, die bis vor wenigen Jahrzehnten ganz selbstverständlich zu unserer Landschaft gehörten und heute gefährdet oder verschwunden seien. Je mehr aus Bauern intensiv produzierende Landwirte wurden, desto stärker verödeten artenreiche Wiesen und Weiden zu Intensivgrünland und vielfältige Ackerlandschaften zu industriell bewirtschafteten Monokulturen.

Nach dem Vortrag gab es viele Impulse und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum, wobei neben der Landwirtschaft die Gestaltung und Pflege der öffentlichen Grünflächen und Parks sowie der privaten Gärten Schwerpunkte bildeten. Visionen wurden genannt wie „Die Wetterau wird zur Vorzeigeregion für Natur- und Umweltschutz“ oder „Selbstverständlich nur noch Biolandwirtschaft und artenreiche Blumenwiesen“, aber auch „Baustopp zwischen Bad Nauheim und Friedberg“ und „Keine weitere Bodenversiegelung“ oder „Kein REWE-Logistikzentrum in Wölfersheim“ – aber auch konkrete Erfahrungen und Ideen, wie mit einfachen Mitteln die biologische Vielfalt vor der Haustür und auf dem Balkon gefördert werden kann.

Nach der Diskussion zeichneten sich vor allem zwei Ansätze ab, denen sich das Forum widmen könnte: Zum einen die politischen Parteien aufklären und in die Pflicht nehmen, sich dafür einzusetzen, dass die überholten Grünkonzepte der Städte dringend erneuert werden müssen. Dazu wären Entwicklungsleitlinien zu erarbeiten. Zum anderen in den Kitas und Schulen Bewusstsein für Natur und Naturerhalt zu schaffen. Die guten Ansätze, die in der Frauenwald- und Waldorf-Schule gemacht wurden, sollten auf andere Schulen in Bad Nauheim und Friedberg übertragen werden.

Die Rote Pumpe Nieder-Mörlen spendete Streuobst-Apfelsaft und -Apfelwein für den Abend, die Buchhandlung Rühs war mit einem Stand vertreten, um das Buch von Susanne Dohrn zu verkaufen.

Wer die Lesung mit Frau Dohrn verpasst hat, hat am 1. November 19.30 Uhr noch mal Gelegenheit, wenn die Umweltwerkstatt Wetterau zu „Das Ende der Natur" in die Stadthalle Friedberg einlädt.

Das Forum trifft sich wieder am Mittwoch, 21.11. von 20-22 Uhr im Alten Rathaus Bad Nauheim (Raum 3, 1. OG). Interessierte sind willkommen.

30. September - Herbstspaziergang des NABU Friedberg zum NSG Hechtgraben

Gerd Bauschmann zeigt den Teilnehmern eine Sumpfschrecke
Gerd Bauschmann zeigt den Teilnehmern eine Sumpfschrecke

Die Herbst-Wanderung des NABU Friedberg hatte das einzige Naturschutzgebiet in Friedberg, den Hechtgraben bei Dorheim, zum Ziel. Bei der Begrüßung der Gäste wiesen Ruth Müller vom NABU-Vorstand und Gerd Bauschmann, Referent bei der Wanderung, auf ein anderes mögliches Naturprojekt hin, den nicht mehr benötigten Trafoturm am Ortseingang von Dorheim. Dieser könnte mit relativ geringem Aufwand als Refugium für seltene und teilweise bedrohte Tierarten wie Fledermäuse, Schleiereulen, Mauersegler sowie Mehl- und Rauchschwalben ausgebaut werden. „Leider sind bei manchen Politikern und in Teilen der Verwaltung der Stadt Friedberg erhebliche Widerstände vorhanden, die das Projekt zum Scheitern verurteilen könnten“, bedauert Ruth Müller.

 

 Die Wanderung führte dann zur Wetter und dem alten Hechtgrabenwehr. Hier erläuterte Bauschmann das früher angewendete Konzept der Be- und Entwässerung der Wiesenflächen. Je nach Bedarf und Jahreszeit wurde das Wehr geöffnet oder geschlossen. Eine breite Nutzung als Weide und zur Mahd für die Winterfütterung wurde so ohne zusätzliche Düngung erreicht. Entlang der Wetter ging es dann an der Bauernheimer Straße auf die andere Wetterseite. Am Rand des Naturschutzgebietes Hechtgraben wurde das erst vor wenigen Jahren geschaffene neue Wehr erreicht. Wenige Schritte vor der Wandergruppe sprangen dann etliche Rehe aus dem Schilfdickicht. Doch nicht nur Rehe nutzen das Schilf als Rückzugsgebiet. Neben Teichrohrsängern konnten dieses Jahr sogar ein Rohrweihenpaar beoabachtet werden. Auch der Gesang eines Blaukehlchens war gelegentlich zu vernehmen. Im weiteren Verlauf machte Bauschmann dann auf an einem Baum angebrachte Nisthilfen für Zwergohreulen aufmerksam. Diese Tiere sind eigentlich im Mittelmeerraum beheimatet, es gab allerdings einzelne Beobachtungen auch in Friedberg.

 

 Zuvor erreichte die Gruppe eine kleine kommunale Ausgleichsfläche, die jedoch wie die meisten dieser Flächen früher nicht gepflegt wurde. Erst seit sie verpachtet wurde, findet auch eine sachgerechte Pflege statt. Der extrem trockene Sommer hinterließ im Naturschutzgebiet erhebliche Spuren. So sind die eigentlich wasserführenden Gräben trocken gefallen. Auch etliche Pflanzen wie Prachtnelke haben in diesem jahr nicht geblüht. Mit großen Schritten ging es dann zur „NABU-Verpflegungsstation“. Hier warteten Kaffee, Kuchen und kalte Getränke als kleine Stärkung auf die Teilnehmer – für einige, die erstmals eine der Friedberger NABU-Veranstaltungen besuchten, eine große Überraschung.

22. September - Die Usa bei Friedberg mit Wolfgang Heisig

Wieder einmal geringes Interesse aus der Kernstadt

Bachforelle - eine vn 7 Fischarten, die in der Usa gefunden wurden
Bachforelle - eine vn 7 Fischarten, die in der Usa gefunden wurden

Ein weiteres Mal bot der NABU Friedberg mit einer Usa-Begehung eine neue Veranstaltung an. „Sehr froh waren wir, dass sich mit Wolfgang Heisig, Vorsitzender des ASV Friedberg und der Notgemeinschaft Usa, der Gewässerexperte aus Friedberg als Leiter zur Verfügung stellte,“ sagte NABU-Pressewart Axel Müller. Und die rund 20 Teilnehmer erfuhren erstaunliches über das kleine, unscheinbare Flüsschen.

 

 Wolfgang Heisig informierte zunächst über neue wissenschaftliche Projekte, die sich auch mit der unteren Usa beschäftigen. Das Gesamturteil für den Unterlauf der Usa ist danach nur mit „mäßig“ zu bezeichnen. Dabei werden nicht nur die Gewässergüte, sondern auch die Uferbereiche sowie der Flussverlauf einbezogen werden. Negativ machen sich z.B.  die nicht durch die Kläranlagen ausgefilterten Medikamentenreste sowie der begradigte Verlauf der Usa ab Bad Nauheim bemerkbar. Heisig: „Vor der Begradigung verlief das Flussbett in Mäandern über ein Kiesbett, selbst im Bereich des Parkplatzes Burgfeld, dem Kühlen Grund und sogar am Fuß der Burg.“ Die Begradigung wurde früher als Hochwasserschutz durchgeführt, ohne an die dadurch entstehenden Probleme an den Unterläufen anderer Flüsse zu denken. „Heute geben wir riesige Geldbeträge dafür aus, diese Sünden wieder zu beseitigen“, so Heisig.

 

 Für die meisten Teilnehmer der Veranstaltung folgte dann an der Gießener Straße der Höhepunkt. Heisig, der über entsprechende Berechtigungen verfügt, konnte mit einem Gerät zur Elektrobefischung innerhalb kurzer Zeit sieben verschiedene Fischarten, darunter Döbel, Bachforelle und Hasel nachweisen. Dabei darf das Gerät nur zur Kontrolle des Fischbesatzes eingesetzt werden, gefangene Fische müssen anschließend wieder in das Gewässer eingesetzt werden. Bei der Gelegenheit erläuterte er auch die laufenden Projekte zur Wiederbesiedlung der Usa mit Meerforellen und Bachperlmuscheln. Beide Projekte verlaufen sehr erfolgreich. Es konnten Laichgruben der Meerforellen nachgewiesen werden, die als Jungfische in der Usa ausgesetzt wurden, ins Meer abgewandert und als ausgewachsene Fische wieder zum Ablaichen zurückgekehrt sind. „Und das, obwohl auf dem Weg aus dem Atlantik, über Rhein, Main und Nidda viele kaum bezwingbare Wehre und viele Gefahren die Fische bedrohen,“ führte Heisig aus.

 

 Nach so vielen Informationen erwartete die Teilnehmer dann an den 24 Hallen noch eine kleine Stärkung, die von NABU-Vorstandsmitglied Ruth Müller gereicht wurde. Einigkeit bestand zwischen den beteiligten Vereinen, dass die Zusammenarbeit im Interesse der Natur fortgesetzt und noch forciert werden sollte. Ideen dazu bestehen auf beiden Seiten. Aus Sicht des NABU gibt es allerdings einen Wermutstropfen: Wie so oft bei Angeboten des NABU Friedberg sind mit wenigen Ausnahmen kaum Bürger und Offizielle aus der Kernstadt vertreten. Wir sagen einfach nur "Schade".

 

24. August - Mit Fledermaus Gaston auf Exkursion

Maxi Heuer (li) und Ruth Müller (re) mit Gaston, der Fledermaus, bei der dies-jährigen Fledermausexkursion von NABU Bad Nauheim und NABU Friedberg
Maxi Heuer (li) und Ruth Müller (re) mit Gaston, der Fledermaus, bei der dies-jährigen Fledermausexkursion von NABU Bad Nauheim und NABU Friedberg

Bange Blicke bei Tag in den Himmel, doch Petrus war dieses Jahr gnädig - es blieb trocken und die Temperatur war auch angenehm. Daher beste Voraussetzungen für eine gelungene Fledermausexkursion. Und die Organisatoren von NABU Bad Nauheim und NABU Friedberg erlebten eine große Überraschung. Es fanden sich mehr als 100 Besucher ein, darunter mindestens ein Drittel Kinder. Eine so große Zahl an Teilnehmern gab es in den letzten Jahren nie. Im Namen der beiden NABU-Gruppen begrüßte Ruth Müller, NABU Friedberg, die Teilnehmer und stellte das Maskottchen Gaston, die Fledermauspuppe, vor. Gaston bekam sofort Gesellschaft, denn einige Kinder hatten ebenfalls Handpuppen mitgebracht. Maxi Heuer, Leiterin der Kindergruppen beider Vereine, übernahm dann gemeinsam mit Ruth Müller die Führung.

 Maxi Heuer vermittelte bei einem Stopp viel Wissenswertes zum Leben dieser Tiere. Das Frage- und Antwortspiel ermöglichte den Kindern ihr erstaunliches Wissen zu diesen faszinierenden Säugetieren einzubringen. Tiere, deren Vorfahren in fast unveränderter Form schon zu Zeiten der Saurier gelebt haben, die ihre Nahrung mit Hilfe eines Echolots jagen, in einer Nacht bis zu 4.000 Mücken vertilgen und deren kleinste Art in einer Streichholzschachtel Platz findet – einfach ein Wunder der Natur. Leider sind die Lebensräume dieser Flugkünstler bedroht. Dachböden und Kirchtürme, heute zumeist versiegelt, sowie Scheunen und alter Baumbestand mit Höhlen, die verschwinden – alles das trägt dazu bei, dass diese Tiere bedroht sind. Und in Zeiten des Insektensterbens wird auch ihre Nahrung knapp.

 Bevor es dann dunkel wurde gab es noch einige Spiele. So sollten die Kinder zunächst nur mit dem Munde und dann unter Zuhilfenahme der Hände in die Luft geworfene Gummibärchen ergattern. Wirklich erfolgreich waren die Kinder erst, als sie mit dem Pullover nachhalfen – also die Strategie der Fledermäuse, ihre Flughäute einzusetzen, übernahmen.

 Schließlich wurden die Fledermausdetektoren und Taschenlampen ausgepackt. Nach wenigen Schritten ließen sich die ersten Fledermäuse sehen.  An den Waldteichen wurden dann viele Fledertiere mit den Taschenlampen und den Detektoren gesehen und geortet. Das Jagdfieber packte schließlich alle – ob klein, ob groß. Übrigens stießen an den Waldteichen auch noch einige Bewohner des Parkstift Aeskulap zur Gruppe hinzu, die auch viel Freude an der Beobachtung der Flugkünstler hatten. Die Exkursion endete hier und die Besucher verabschiedeten sich mit der Gewissheit, einen ganz besonderen Abend mit Gaston und seinen Verwandten erlebt zu haben.

 

23. August - Umweltministerin besucht den Wingert

Von rechts nach links: Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Ruth Müller (NABU Friedberg) Dr. Klaus Rack (Ortsvorsteher), Ernst Ruppel (Imkerberater)
Von rechts nach links: Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Ruth Müller (NABU Friedberg) Dr. Klaus Rack (Ortsvorsteher), Ernst Ruppel (Imkerberater)

Am 23. August begrüßten der Dorheimer Ortsvorsteher Dr. Klaus Rack, Ernst Ruppel vom Imkererein Friedberg und Umgebung sowie Ruth Müller vom NABU Friedberg die Bundesumweltministerin Svenja Schulze am Dorheimer Wingert. Neben Einblicken in das Leben der Bienen im Bienenstock wurde auch ausführlich der Dorheimer Wingert als eines der wenigen natürlich gewachsenen Streuobstwiesen dargestellt.

Ruth Müller, Vorstandssprecherin des NABU Friedberg, berichtete über die Arbeit des NABU in der Streuobstwiese sowie über die Verarbeitung der Früchte -Fruchtaufstriche, Apfelsaft und-wein, Liköre und Sirups. Leider gab es nicht nur positives, sonder auch negative Ereignisse. Hinterlassenschaften wie Einweggrills, Müll oder weggeworfene Pfandflaschen aber auch Obstdiebstahl sind wie überall zu beklagen. Bei der Gelegenheit wurde auch die lokale Apfelsorte, die in diesem Teil des Wingerts noch mit 2 Bäumen vertreten ist, vorgestellt. Weitere Bilder finden Sie hier.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

12. August - Jubiläumsfest des Pappelhofs

Mit eigenem Stand war der NABU Friedberg auf dem Jubiläumsfest des Pappelhofs anwesend. Das Angebot umfasste neben Informationen auch ein Angebot unserer Produkte aus den Streuobstwiesen. Ob selbstgemachter Sirup, Fruchtaufstrichen wie Sauerkirsch-Schokolade oder Myrobalane-Apfelwein sowie Liköre, ein umfangreiches Angebot wurde wurde geboten.

Ergänzend wurden auch Nisthilfen für Vögel und Wildbienen oder Hummeln präsentiert. Und das Echo war gut. Erfreut waren die NABU-Vertreter auch über die vielen Gespräche und Fragen von an der Natur interessierten. Mehr Bilder in der Bildergalerie!

12. August - Auswilderung junger Fasane

Ausgewilderter junger Fasan - Foto Helge Schäfer
Ausgewilderter junger Fasan - Foto Helge Schäfer

Auch das wieder eine gemeinsame Aktion von Jagdpächterin, Vogelschutzwarte und NABU. Im Beisein von Kindern der Kindergruppe des NABU Friedberg erfolgte die Auswilderung junger Fasane am Dorheimer Wingert.

Für die Kinder ein besonderes Erlebnis, denn sie besuchten die Fasanenküken bereits kurz nach dem Schlüpfen im Mai. Katrin Schäfer, die Dorheimer Jagdpächterin, hatte die Fasaneneier erworben und ließ sie von einer Henne in eine ausbrüten und aufziehen. Anfang Juli wurden die Fasane dann von Gerd Bauschmann von der Vogelschutzwarte beringt. Und nun im August war es soweit und die jungen Fasane, wurden ausgewildert. Natur als Erlebnis, das ist es, was der NABU und Katrin Schäfer den Kindern bieten wollen.
Im Pressecenter finden Interessierte auch einen Pressebericht der WZ und in der Bildergalerie einige weitere Bilder.

29. Juli - Spielefest auf der Kaiserstraße

Ende Juli stand dann das Spielefest der Stadt Friedberg auf der Kaiserstraße an. Der NABU Friedberg war hier ebenfalls mit einem Stand und Siel. und Bastelangeboten vertreten. Maxi Heuer, Leiterin der Kindergruppe des NABU Friedberg, bastelte mit Kindern und Jugendlichen Geldbörsen aus Tetrapacks sowie Samenbomben zum Ausbringen auf Grabland. Außerdem konnten Riesenseifenblasen gemacht werden.

Erfreulich - an dem Spielefest konnten auch Jugendliche des NAJU Wetterau zur Unterstützung begrüßt werden. Mehr Bilder in der Bildergalerie!