Nachrichten vom NABU Friedberg

Fotos des Monats

Trafo-Turm - kurz vor der Vollendung

Die "Malerarbeiten" sind vollendet. Simon hat die Mitwirkenden bestens in kurzer Zeit vorbereitet. Zunächst wurden die Motive festgelegt und per Hand gezeichnet. Später ging es dann - für die meisten - erstmals zum Üben. Nach dem Üben kam dann die Umsetzung. Frei, nur mit einem Farbausdruck in der Hand, wurden dann die Motive aufgesprayt. Als Orientierung diente ein Raster, das vorher auf die Wand aufgemalt wurde und als Orientierung für die Proportionen diente. Dabei zeigte es sich, dass viele Anregungen aus dem "Sprayer-Kreis" kamen und diese zum großen Teil auch umgesetzt wurden. Nach dem alle Motive fertig waren, wurde der Hintergrund aufgetragen.  
  Schließlich konnten die oberen Gerüstteile abgebaut werden, die unteren beiden Ebenen blieben noch stehen.  Diese werden noch benötigt, um die restlichen außenliegenden Nistkästen noch angebracht werden. Die Bilder zeigen alle vier Seiten des Turms. Erstmals ist ein Blick auf die oberen Teile der Bemalung ohne "störendes Gerüst und Netz" möglich. Und es zeigt sich bereits heute - es gibt - mit ganz wenigen Ausnahmen - äußerst positive Reaktionen. "Der Turm ist ein richtiger Blickfang" und auch "Danke für die Arbeit, die ihr da geleistet habt" sind vielfache Reaktionen. Das geht uns allen, die wir viel Arbeitszeit in die Umsetzung gesteckt haben, "runter wie Öl". 

Brennholzlager auf Streuobstwiesen illegal

In Hessen ist die Lagerung von Brennholz auf Streuobstwiesen wie z.B. dem gesamten Dorheimer Wingert untersagt. Der NABU Friedberg weist dazu auf eine Veröffentlichung in der WZ hin. Die Untere Naturschutzbehörde des Wetteraukreises hat hierzu ein erkblatt verfasst, das ebenso wie dere WZ-Artikel im folgenden eingefügt ist.

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Brennholzlagerung_WK_2020_3.pdf
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Igel im Garten: Immer auf der Suche nach einem Leckerbissen

Die dämmerungs- und nachtaktiven Stacheltiere fühlen sich in naturnah gestalteten Gärten wohl, wo sie unter Hecken, Büschen und Bäumen nach Nahrung suchen und sich verstecken können. Auf ihrem Speiseplan stehen Käfer, Spinnen, Regenwürmer, Schnecken, Tausendfüßer und andere Kleintiere. Laub-, Reisig- und Totholzhaufen sind der ideale Platz als Unterschlupf. Auch eine Trockensteinmauer mit Höhlungen im hinteren Teil und ausreichend großen Zugängen kann als Quartier dienen. Gekaufte Igelkuppeln oder selbst gebaute Igelhäuschen sind ebenso willkommen. Einmal da, bleiben Igel meist ein Leben lang ihrem Lebensraum treu.

  Wenn es ab Oktober oder November nachts am Boden dauerhaft frostig wird, suchen Igel ihr Winterquartier auf. Erst gehen die Männchen, dann die Weibchen und zuletzt die Jungigel in den Winterschlaf – letztere sind am längsten auf Nahrungssuche unterwegs, um an Gewicht zuzulegen. Weil Igel den Tag und den Winter an nicht einsehbaren Stellen verschlafen, sind sie auf störungsfreie Rückzugsräume angewiesen. Wer seinen Garten jetzt winterfest macht, kann dem Igel also etwas Gutes tun, indem Laub sowie Grün-, Baum und Heckenschnitt in einer Gartenecke, unter Hecken und Bäumen, liegen bleibt oder aufgehäufelt wird. Eine Umrandung aus Feldsteinen hält das Material zusammen. Ihre Nester bauen Igel auch gerne in Komposthaufen. Tote Pflanzenreste nützen auch den Regenwürmern, die das Laub zersetzen und dem Igel wiederum als Nahrung dienen. Wer den Holzhaufen für ein Winterfeuer nutzen will, sollte diesen kurz vorher umsetzen. So können Tiere, die sich dort versteckt haben, rechtzeitig das Weite suchen. Auch wer den Kompost umsetzt, sollte dabei vorsichtig sein und auf versteckte Tiere achten und diese in Ruhe lassen.

  Um Igel vor Verletzungen und Vergiftungen zu schützen, sind Gifte und Mähroboter sowie Laubsauger im Garten tabu. „Mit dem Laub werden darin lebende Würmer, Spinnen oder Asseln eingesaugt, gehäckselt und getötet. Dies beeinträchtigt die Bodenbiologie beträchtlich und Kleinsäuger, wie Igel, finden weniger Nahrung. Besser ist es, das Laub mit Besen und Rechen zusammenzufegen und auf einen Haufen zu geben, damit es dort verrotten kann und Kleinstlebewesen sich weiterhin darin verstecken können“, rät der Biologe Eppler. Das Laub kann übrigens auch als Frostschutz für die Blumenbeete genutzt werden.

  Wenn Igel zwischendurch mal wach werden…

Wenn es mitten im Winter öfter mal T-Shirt-warm wird und im Garten der Grill angefeuert werden kann, werden auch Igel mitunter putzmunter und durchstreifen die Gärten auf Nahrungssuche. Dass Igel bei hohen Temperaturen aufwachen, ist normal und bei gesunden Tieren kein Problem. Passiert das im Laufe des Winters öfter, kann es aber an den Kräften der Igel zehren, denn das Nahrungsangebot ist jetzt relativ schlecht. Hilfsbedürftig sind Jungigel, die Anfang November mit weniger als 500 Gramm aktiv sind. Eine zu große Sorge um die Stachelhäuter ist allerdings unbegründet. Erst mit einem größeren Kälteeinbruch besteht für untergewichtige oder herumirrende Tiere die Gefahr, für den Winterschlaf nicht ausreichend gerüstet zu sein. Im Zweifel sollte man junge Igel einige Zeit beobachten oder vor Ort mit Wasser und einem Gemisch aus Katzenfutter, Igeltrockenfutter und ungewürztem Rührei unterstützen. „Igel dürfen auf keinen Fall mit Milch gefüttert werden. Der Milchzucker führt bei ihnen zu schmerzlichen Koliken und krankmachendem Durchfall“, warnt Gerhard Eppler. Bei Altigeln deutet ein so geringes Gewicht auf eine Krankheit hin. Generell gilt, dass hilfsbedürftige Igel in die Hände von Experten gehören. Wer also so ein Tier findet, der sollte ihn an eine Igelstation vermitteln.

Weitere Informationen hier

NABU-Vogeltrainer

Quizze, Puzzles und Funfacts für 15 Wintervögel

Wer flattert denn da ans Futterhaus? Am ersten Januar-Wochenende ruft der NABU zur „Stunde der Wintervögel“ auf. Damit Vogelfreunde sich optimal auf die Zählung vorbereiten können, bietet der NABU ein eigenes Lernprogramm für die Stunde der Wintervögel an. Welcher Vogel ist in Deutschland am häufigsten zu finden? Bekommen Vögel im Winter kalte Füße? Spielerisch und interaktiv lädt das E-Learning-Tool „Vogeltrainer“ dazu ein, 15 häufige Wintervögel kennenzulernen. Quizfragen und Bilderrätsel sorgen für viel Abwechslung beim Lernen. Unter www.vogeltrainer.de kann sich ab sofort jeder fit machen.

Verflixte Mülltrennung...

Der NABU informiert über die richtige Mülltrennung und informiert über den Weg zur Abfallberatung vor Ort.

 

Tipps zur Mülltrenung finden Sie hier!

 

Der Weg zur Abfallberatung vor Ort!

Fragen und Antworten zum Insektenschwund

Euopaweit ist ein dramatischer Inseltenrückgang festzustellen ist. Dies hat viele Ursachen. Fragen zum Rückgang der Insekten und was wir Menschen dagegen tun können, hat der NABU zusammengetragen. Die Antworten finden Interessierte hier.