Invasion der Glücksbringer

Marienkäfer wohin man schaut. Auf der Suche nach geeigneten Winterquartieren sitzen sie im Herbst in teils großen Schwärmen auf Balkongeländern, Hauswänden und Pflanzen. Den Winter über machen sie es sich am liebsten in Mauerritzen oder Dachsparren gemütlich.

Weitere Informationen finden Sie hier

Siebenpunkt-Marienkäfer - Foto: Frank Derer

22. September - Informationen zur Obstbaumbestellung

Hinweis: Wie uns die Baumschule heute mitteilte, ist die Lokalsorte Dorheimer Streifling in diesem Jahr nicht lieferbar.

Friedberg, den 4. Oktober 2019

Die Baumschule Rinn hat auch dieses Jahr wieder ein Angebot zum Erwerb von hochstämmigen Obstbäumen unterbreitet. Anders als in den Vorjahren können wir aber zu den Vorzugskonditionen nur 60 Bäume (maximal 5 Bäume je Besteller) anbieten.  Die Einführung einer Begrenzung ist notwendig, da der NABU Friedberg durch die gestiegenen EInkaufskosten sowie den im Vergleich zu früheren Jahren verringerten Zuschuss der Stadt Friedberg im letzten Jahr ein erhebliches Minus aus der Bestellaktion zu verzeichnen hatte. Der Erwerb von Bäumen zum regulären Preis ist darüber hinaus möglich.
Annahmeschluss für die Bestellung von Bäumen ist der 14.10.2019, die Auslieferung voraussichtlich am 8.11.2019.
Weitere Details entnehmen Sie bitte den anhängenden Dateien.

Übersichten der Sorten - Angebot freibleibend

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2019 09 Äpfel.pdf
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2019 09 Birnen und Quitten.pdf
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2019 09 Kirschen.pdf
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2019 09 Zwetschen und Mirabellen.pdf
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Erste Kraniche auf dem Weg nach Frankreich

An der Boddenküste und im Rhinluch lassen sich aktuell mehr als 60.000 Kraniche beobachten. Während aus dem Norden und Osten beständig weitere Kraniche nachkommen, fliegen einige Tausend bereits über Hessen und Rheinland-Pfalz weiter Richtung Winterquartiere.

07. Oktober 2019 – Nachdem am Sonntag wohl vor allem Nachzügler beobachtet wurden, die in Mittelhessen übernachtet hatten, nahm der Kranichzug nach Frankreich am Montag wieder deutlich zu. Mehrere tausend Vögel waren unterwegs. Erneut wurden vor allem Hessen und Rheinland-Pfalz überflogen, mit dem stärksten Verkehr entlang der Linie Wetterau–Taunussüdrand–Mainz. Anders als zuvor bildete sich eine zusätzliche Linie weiter südlich über Darmstadt, Mannheim und Neustadt/Weinstraße aus. Offen bleibt, ob diese Vögel zuvor von der Hauptlinie abgebogen waren oder ob sie den Weg aus Thüringen via Spessart und Untermain nahmen.

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Hilfe für Igel - Unterschlupf für Winterschläfer

Wer Igel fit für den Winter machen will, sollte seinen Garten fit für Igel machen, denn Gärten sind für die stacheligen Tiere wichtige Lebensräume. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub.

Schon ab Mitte Oktober wird das Nahrungsangebot für Igel deutlich knapper, die Alttiere beginnen ihr Winternest zu bauen und Jungigel versuchen noch weiter an Gewicht zuzulegen. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub. Ihre Winterquartiere suchen die Igel bei anhaltenden Bodentemperaturen um null Grad auf. Schutz gegen Kälte finden sie in Erdmulden, unter Hecken oder eben in Reisighaufen. Neben natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten kann man zusätzlich ein Igelhäuschen aufstellen. Wer Tieren einen dauerhaften Platz bieten möchte, kann den Reisighaufen mit einer Basis aus Feldsteinen versehen.

Wie Sie mit wenigen Mitteln ein Igelhaus bauen können, erklärt Ihnen NABU-Experte Julian Heiermann hier

Ausbau des Trafoturms in Dorheim für den Artenschutz

Ortsvorsteher Dr. Klaus Rack und Ruth Müller freuen sich über das neue Artenschutzprojekt in Friedberg
Ortsvorsteher Dr. Klaus Rack und Ruth Müller freuen sich über das neue Artenschutzprojekt in Friedberg

 Wie bereits an verschiedenen Standorten in der Wetterau ersetzte die OVAG den alten Trafoturm in Dorheim durch ein neues Trafohäuschen. Der alte, in Friedhofsnähe stehende Trafoturm wird daher nicht mehr benötigt. Damit schienen die Tage dieses das Ortsbild prägenden Bauwerks gezählt und ein Abriss stand zur Debatte. „Als wir vom geplanten Abriss hörten, nahmen wir mit der OVAG als ehemaliger Betreiberin des Turms und der Stadt Friedberg als Eigentümerin des Grundstücks Kontakt auf“, erläuterte Ruth Müller vom NABU Friedberg. „Unser Ziel war dabei von Anfang an, den Turm zu erhalten und mit unterschiedlichen Nistmöglichkeiten unter anderem für Eulen, Schwalben und Fledermäuse zu bestücken.“ Die früher in Häusern, Scheunen und Stallungen vorhandenen Nist- und Ruheplätze sind durch die moderne Bauweise mit gut isolierten Fassaden verloren gegangen. Und so bieten sich solche nicht mehr benötigte Bauwerke als Refugium für etliche bedrohte Tierarten an.    

 

  Anfang August war es dann soweit – der Turm wurde dem NABU überlassen und kann nun für Zwecke des Artenschutzes ausgebaut werden. Neben dem Innenausbau sollen aber auch an der Fassade Verschönerungsarbeiten erfolgen. „Bei allen Beteiligten von der OVAG und der Stadt Friedberg möchten wir uns bedanken,“ so Müller weiter. „Unser besonderer Dank gilt dem Dorheimer Ortsvorsteher Dr. Klaus Rack sowie Vertretern der Grünen, die sich im Vorfeld intensiv für das Projekt eingesetzt haben.“ Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist als Staatsziel in der Hessischen Verfassung verankert. Der NABU Friedberg setzt sich damit auch auf der lokalen Ebene für die Umsetzung dieses Zieles ein und erhofft sich eine breite Unterstützung aus der Bürgerschaft Friedbergs.

Nistkästen selber bauen - Praktische Anleitungen für Meise, Kleiber und Co.

NABU-Anleitung zum Selbermachen

Seit den Anfängen des Vogelschutzes zählt das Bauen und Anbringen von Nistkästen zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit vor Ort. Künstliche Nisthilfen sind da sinnvoll, wo Naturhöhlen fehlen, weil alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind, oder weil an Gebäuden geeignete Brutnischen fehlen.
Mehr Informationen hier!